"Wenn der Ernstfall eintritt..."

Business Talk gibt Tipps zur Risikovorsorge für Unternehmer und deren Familien
„Existentielle Krisen sind Dinge im Leben, über die der Mensch im Alltag nicht gerne nachdenkt. Doch gerade solche Risiken sollten im Sinne von Familie und Unternehmen nicht außer Acht gelassen werden.“ so lauteten die Eingangsworte von Bernd Adamaschek, vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) zum gestrigen Business Talk. Eingeladen hatte der BVMW seine Partnerunternehmen zum Thema „ Risikovorsorge – Familienregelung vor und nach dem Ernstfall“. Dabei wurden Szenarien wie Unfall, Krankheit, Trennung und Tod durchgespielt und Tipps zur Vorsorge aufgezeigt. „Ein Thema, was den Münsteraner Mittelstand bewegt und interessiert“ stellte Adamaschek fest. Ca. 40 Unternehmensvertreter aus dem Münsterland waren der Einladung in den Mauritzhof gefolgt.
Dr. Peter Becker, Fachanwalt für Familienrecht berichtete lebhaft aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz und zeigte sowohl Fallstricke als auch „Masterpläne“ wie z.B. Vorsorgevollmachten auf. Anschaulich und unterhaltsam zeichnete Becker das „worst case Szenario“ und durchleuchtete alle lebensnahen Facetten, die im Rahmen von Familie und Unternehmertum auftreten können. „Wichtig ist es, dass sich der Unternehmer im Vorfeld der drohenden Risiken bewusst ist, dann kann präventiv eine Menge abgesichert werden.“ so die beruhigende abschließende Aussage von Dr. Peter Becker.
Marketing-Kongress 2012 - Neuromarketing
An einem herrlich sonnigen Mai-Tag saß ein Blinder im Stadtpark. Auf seinem Schild war zu lesen: "Helft dem Blinden!" Aber nur wenige Spaziergänger legten eine Münze in seine ausgestreckte Hand. Kaum zwanzig Schritte entfernt saß ein anderer Blinder. Fast jeder, der vorüber kam, ließ ein Geldstück in seine Mütze fallen, manche gaben sogar einen Schein. Andere, die bereits vorbeigegangen waren, sah man zurückkehren, um ihm etwas zu spenden. Auf seinem Schild stand: "Es ist Frühling - und ich bin blind!"
Mit dem 8. Marketing-Kongress möchten wir Sie "mit allen Sinnen" inspirieren.
Neuromarketing erforscht bislang unsichtbare und nicht nachvollziehbare Zustände und Prozesse, insbesondere wird der Einfluss von Emotionen und Gedächtnis-Abläufen auf das ökonomische Entscheidungsverhalten untersucht. Ziel ist es, Erkenntnisse zu gewinnen über "wahre" Bedürfnisse und Wünsche von Käufern.
Am Mittwoch, 30. Mai 2012 erfahren Sie durch Top Referenten, Vorträge und Fachausstellungen alles rund um das Thema Neuromarketing. Wir freuen uns Sie wie gewohnt im Mövenpick Hotel Münster begrüßen zu dürfen.
Nutzen Sie dabei die attraktiven Unternehmenspakete. Wie immer erhalten Sie als BVMW-Mitglieder natürlich einen Sonderpreis. Nähere Informationen und das Online-Anmeldeformular finden Sie hier unter der Rubrik Veranstaltungen.
Zukunftsfähigkeit durch Unternehmenskultur

Wie gestaltet sich erfolgreiche Personalpolitik in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels? Diese Frage behandelte am Montag der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Rahmen seines Veranstaltungsformats "Meeting Mittelstand" im Factory Hotel Münster vor 120 Unternehmensvertretern. Uwe Rotermund stellte dabei die Eckpunkte der Unternehmenskultur von noventum consulting aus Münster dar. Werte schaffen durch Wertschätzung lautete sein Motto. Wege zur authentischen Arbeitgebermarke zeigt Wolfgang Witte von perbit aus Altenberge auf. Wie ein Mittelständler als Arbeitgeber attraktiv sein kann und mit Talentmanagement dem Fachkräftemangel begegnet, belegte er eindrucksvoll. Seine Aussage: Die Unternehmenskultur ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Beide Referenten empfahlen den Teilnehmern sich einem Prozess zur Entwicklung der Unternehmenskultur durch beispielsweise ein Benchmarking mit anderen auszutauschen. Andreas Schubert von Great Place to Work stellte dazu eine gute Möglichkeit vor. Ab sofort ist dieser Wettbewerb auch für kleine und mittlere Unternehmen auf der regionalen Ebene (Münsterland) möglich.
Mit Innovation zur Zukunftssicherung im Unternehmen

Mittelstand informiert sich bei NRW.Bank über Förderprogramme von Bund und Land
„Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, der Motor für Wachstum, für Be-schäftigung und so soll es auch bleiben.“ so die Eingangsworte von Bernd Adamaschek, Regi-onalgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW). Eingeladen hatte der BVMW seine Partnerunternehmen zum Thema „ Zukunftssicherung durch Innovation. Dabei ging es um Förderprogramme von Bund und Land für Unternehmen im Bereich der For-schung und Entwicklung. Über 100 Unternehmensvertreter aus dem Münsterland folgten der Einladung und erhielten so hochkarätige Informationen zu Förderprogrammen mit best practice Beispielen direkt von partizipierenden Unternehmern. Gastgeber war die NRW.Bank, dessen Vorstandsmitglied Klaus Neuhaus die Gäste begrüßte. „Wir stehen an der Seite des Mit-telstands und unterstützen Sie, denn nur ein gesunder Mittelstand wird die Konjunktur wieder in Fahrt bringen und Wachstum generieren.“
Direkt aus Berlin servierte Dr. Sven Halldorn vom Bundesministerium für Wirtschaft und Tech-nologie die Innovationspolitik des Bundes. Bessere Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung in Unternehmen, eine unbürokratische Förderlandschaft des Bundes für mittel-ständische Unternehmen sowie das zentrale Innovationsprogramm des Mittelstand (ZIM) hatte Halldorn aus Berlin mitgebracht. „Das ZIM ist das maßgeschneiderte Förderprogramm für den innovativen Mittelstand. Es ist technologie- und themenoffen und einfach. Genau das, was klei-ne und mittlere Unternehmen brauchen, um ihre Ideen an den Markt zu bringen."
Einer der hinreichende positive Erfahrungen mit ZIM sammeln konnte, ist Dr. Marcus Hart-mann, Vorstand der Cilian AG aus Münster. In seinem best practice Vortrag zeigte er, wie aus einer Idee die erfolgreiche Etablierung eines innovativen Ansatzes wurde. In Zusammenarbeit mit dem BMWi und dem ZIM-Solo-Programm konnte Cilian ein Projekt im Bereich der Biotech-nologie umsetzen, das Potentiale in der Krebsbekämpfung erforscht.
„ZIM ist für mittelständische innovative Unternehmen ein wirklicher Mehrwert. Unbürokratisch, schnell und zuverlässig lassen sich mit dem Programm spannende Förderideen umsetzen.“ er-läuterte Hartmann in seinem Vortrag.
Direktor Felix Tenckmann von der NRW.Bank zeigte vielfältige Möglichkeiten der Förderung auf. „Von Forschungs- und Entwicklungskosten über Betriebsmittel, Investitions- und Arbeits-platzförderung können wir Unternehmen einige Angebot machen, die die klassische Finanzie-rung und Förderung anderer Bank ergänzen und unterstützen,“ so Tenkmann. Tenkmann wies deutlich darauf hin, dass im Besonderen der Fokus auf die Förderung von mittelständischen Unternehmen liege.
Weitere Informationen zu den Förderprogrammen von Bund und Land erhalten interessierte mittelständische Unternehmen bei der BVMW Geschäftsstelle in Münster unter 02533/ 4412 oder per Email unter muenster@bvmw.de.
Horizonte - Israel 2012

Vom 06. Juni bis 11. Juni 2012 findet die diesjährige Unternehmerreise der besonderen Art - HORIZONTE - statt.
Ziel in diesem Jahr ist Israel.
Von einer Rundreise durch Tel Aviv sind weitere Stationen wie der See Genezareth und Jerusalem geplant. Neben dem kulturellen Programm steht bei HORIZONTE der Austausch mit Unternehmen und Politik im Fokus.
Weitere Informationen finden Sie unter unserer Rubrik Veranstaltungen.
Neujahrsempfang - die Wiederentdeckung einer Tugend

Neujahrsempfänge gibt es zu Beginn des Jahres viele. Mit einem Referenten wie René Borbons jedoch eher selten.
Rund 250 Gäste aus Wirtschaft und Politik waren der Einladung des BVMW Münster gefolgt und lauschten dem Gastreferenten, der über die Wiederendeckung einer längst vergessenen Tugend sprach: RESPEKT! Borbonus betonte in seinem Vortrag, dass Respekt Werte schafft. Viele Menschen in Unternehmen beklagen sich über inzwischen zu wenig Respekt, der ihnen entgegengebracht würde. Und viele Menschen verhielten sich respektlos ohne es zu merken. Anhand von Beispielen erläuterte Borbonus wie respektvoller Umgang nicht nur unternehmerisch, sondern auch gesellschaftlich die Voraussetzung für ein wertschöpfendes und erfolgreiches Miteinander schafft.
Bernd Adamaschek betonte, dass es dem Mittelstand in der Region gut gehe und der Start in das Jahr 2012 erfolgreich sei. Über die weiteren Entwicklungen könne man jedoch nur spekulieren und brauchte hierzu eher eine Glaskugel.
Bereits zum achten Mal fand der Neujahrsempfang in den Räumlichkeiten des Partners der Westfälischen Provinzial Versicherung statt. Auch Gastgeber Stefan Richter äußerte sich positiv über die wirtschaftlichen Entwicklungen in der Region.
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